Archiv des verbotenen Wissens

Durch Zerstöung und Gewalt zu einer “besseren Gesellschaft”

Der Sinn der Ereignisse im Mai 1968 ist ohne eine Kenntnis der politisch-religiösen Dimension des Judaismus unmöglich zu verstehen,  denn jüdische Intellektuelle und Aktivisten haben dabei eine Schlüsselrolle gespielt. 2008 hat das zionistische Monatsmagazin Israel Magazine einen sehr eloquenten Artikel aus der Feder einer gewissen Noémie Grynberg publiziert, indem sich auch eine Liste mit den „maßgeblichen jüdischen Führern des Mai 68“ befindet. Zweifelsohne hätte diese Liste vor ein paar Jahren noch einem armen Goi, der solch eine Veröffentlichung gewagt hätte, einen Strafprozess eingebracht. Glücklicherweise ist nun jedoch eine Bresche in die die Mauer der Zensur geschlagen worden, und das Wort gewinnt zunehmend an Freiheit.

Cohn-Bendit (1968)

Hier zunächst, was zehn Jahre zuvor Yaïr Auron, ein israelischer Historiker in einem Les Juifs d’extrême gauche en mai 1968 betitelten Buch zum dreißigsten Jahrestag des „Ereignisses“ schrieb: „Von den „vier Großen“ des Mai 68, Daniel…

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